* 听力部分(30分)由各省考试院统一播放录音,此处暂缺。
Geschichte der Schokolade
Es gibt nur wenige Leute, 16 ein Stück Schokolade ablehnen können. Allerdings kennt nicht 17 ihre interessante Geschichte. Die ersten Kakaoplantagen gab es schon im sechsten Jahrhundert in Mittelamerika, 18 man die Kakaobohnen auch als Zahlungsmittel benutzte. Kolumbus 19 als erster Europäer, dass die Kakaobohnen als Münzen und zur Zubereitung eines Getränks dienten. 20 aber interessierte der Kakao nicht, weil er den Seeweg nach Indien entdecken 21. Schließlich war 22 der Spanier H. Cortez, der den Kakao nach Europa brachte.
Bis 23 17. Jahrhundert war Schokolade fast überall in Europa nur als Getränk berühmt, das besonders 24 wegen seiner stärkenden 25 empfohlen wurde. Noch bis 19. Jahrhundert wurde Schokolade in Apotheken 26 „Kräftigungsmittel" verkauft. Der Schweizer Daniel Peter 27 1875 die Milchschokolade. Vier Jahre 28 hatte Rudolph Lindt die geniale 29, Kakaobutter zur Schokoladenmasse zu geben. 30 wurde Schokolade erstmalig ohne Zusatz von Zucker, Honig oder Nüssen 31 einem Genussmittel. Und die Schweizer wurden 32 bald in der ganzen Welt als hervorragende Schokoladenhersteller 33.
Der 34 der Schokolade erfolgte in der „Chocolaterie". Meist 35 es sich dabei um Verkaufsstätten direkt bei der Produktion.
Die jungen Deutschen schauen eher mit etwas mehr Optimismus und innerer Ruhe in die Zukunft als junge Menschen in den anderen fünf europäischen Ländern: Italien, Großbritannien, Holland, Spanien und Tschechien. Das ist das zentrale Ergebnis einer großen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov unter 6000 Menschen zwischen 18 und 30 Jahren.
Einen Grund zum Händeklatschen haben Politiker und Gesellschaftsforscher aber auch in Deutschland nicht. Denn laut YouGov rechnet mit 43 Prozent nicht einmal jeder zweite junge Deutsche damit, dass er mit Blick auf sein Einkommen und seinen Lebensstandard ein besseres Leben haben wird als die Generation seiner Eltern. In Spanien blicken allerdings nur 29 Prozent der Befragten optimistisch in die Zukunft, in Italien sogar nur 23 Prozent. In Großbritannien sind es immerhin 33 Prozent und in Tschechien 39 Prozent. Die Autoren der Studie meinen, dass der Blick junger Menschen auf ihre persönliche Zukunft stark von der wirtschaftlichen und sozialen Situation im jeweiligen Land abhängt.
Fast zwei Drittel, 65 Prozent der 18- bis 30-Jährigen in Deutschland glauben, dass sie auch ohne Ausbildung oder Studium einen interessanten Arbeitsplatz finden können, und 87 Prozent sind fest davon überzeugt, zukünftig einen gut bezahlten Job zu bekommen. Gut 70 Prozent der deutschen Befragten meinen allerdings, eine interessante Arbeit sei schwer zu kriegen. In Südeuropa zeigt sich, dass die Jugendlichen weit mehr Angst vor Arbeitslosigkeit haben und sie auch bereit wären, wegen einer Arbeitsstelle ihre Hobbys und Freunde aufzugeben — viel mehr als die jungen Deutschen.
Obst und Gemüse, Brot, Fleisch — Lebensmittel, deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist, dürfen in Frankreich von Supermärkten nicht mehr einfach vernichtet werden. Stattdessen müssen die Märkte die noch genießbaren Produkte an gemeinnützige Organisationen spenden, die das Essen an Bedürftige verteilen. Das hat Frankreichs Parlament im Kampf gegen die Verschwendung von Lebensmitteln beschlossen. In Deutschland läuft die Verteilung auf freiwilliger Basis. Es existieren zwar bereits Verträge von Supermärkten mit den „Tafeln", doch ein Gesetz gibt es nicht.
Neben den Spenden enthält das neue Gesetz weitere Regeln: Können die übrig gebliebenen Lebensmittel nicht mehr gegessen werden, müssen sie zu Tierfutter verarbeitet werden. Außerdem dürfen Supermärkte Lebensmittel künftig nicht mehr absichtlich verderben, bevor sie weggeworfen werden. Und auch für die Empfängerorganisationen gibt es Vorschriften: Sie müssen die gespendeten Lebensmittel unter hygienischen Umständen sammeln und halten, und sie müssen das Essen später mit „Würde" verteilen, dürfen es zum Beispiel nicht einfach auf der Straße ausgeben.
Das Gesetz geht auf eine Petition zurück, die von dem französischen Gemeinderat Arash Derambarsh gestartet wurde und auf change.org mehr als 200.000 Unterstützer sammelte. Ziel war es, ein Gesetz zu bekommen, das alle Supermärkte dazu zwingt, unverkaufte Produkte zu verteilen. Ganz erreicht wurde dieses Ziel allerdings nicht: Das Gesetz gilt nur für große Supermärkte mit einer Verkaufsfläche von 400 Quadratmetern und mehr.
Wer würde nicht gerne in einer Großstadt wie Berlin einen schönen Garten besitzen und dort Obst und Gemüse anbauen? Unter „www.garten-teilen.de" kann man schnell etwas finden. Auf dieser Webseite finden Anbieter und Suchende einfach zusammen. Oder der „Kleiderkreisel": Hinter dieser Plattform (www.kleiderkreisel.de) steckt die Tauschbörse für Kleidung, Schmuck und Selbstgemachtes. Sie kommt ursprünglich aus Litauen. Hier kann man Kleidung kaufen, verkaufen, tauschen und verschenken. Das Ganze funktioniert auch mit Büchern wie auf „Bookelo.com": Das ist eine Art Online-Bücherei, und zwar direkt von Leser zu Leser. Über eine Online-Plattform sieht man, welche Bücher von anderen Nutzern in der Umgebung vorhanden sind. Nach diesem Prinzip gibt es weitere Plattformen, über die man Fahrräder, Spielzeuge und vieles mehr tauscht oder teilt.
Eine Gesellschaft, in der das Teilen von Dingen oder Dienstleistungen im Vordergrund steht, wird neudeutsch als „Shareconomy" bezeichnet — ein Wort, das aus den englischen Begriffen „Share" = teilen und „economy" = Wirtschaft gebildet wurde. Dahinter stecken meist private Initiativen, die ihre Dienste kostenlos anbieten. Bei den Carsharing-Projekten allerdings gibt es auch kommerzielle Anbieter neben reinen Privatanbietern. Hier geht es weniger ums Teilen als ums Mieten. Das Internet und auch die Sozialen Netzwerke bieten eine sehr gute Plattform für Initiativen verschiedener Art.
Professor Harald Heinrichs an der Leuphana Universität Lüneburg hat in einer Befragung herausgefunden, dass jeder zweite Deutsche bereits Teil der „Shareconomy" ist. Besonders jüngere Menschen haben die Vorteile einer Ökonomie des Teilens wieder entdeckt und beleben sie dank der Internettechnologie neu.
Innerhalb von nur 20 Jahren haben sich die gesundheitlichen Probleme der chinesischen Bevölkerung dramatisch verändert. Mittlerweile leiden immer mehr Chinesen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, warnen US-Forscher der Harvard-Universität. Aus ihren Analysen geht hervor, dass von 6,8 Millionen Chinesen über 35 Jahre, die im Jahr 2011 starben, etwa drei Millionen auch Herzkrankheiten und Kreislaufleiden hatten.
Die US-Wissenschaftler glauben, dass der Wandel im Lebensstil dafür verantwortlich ist. Der geschehe gleichzeitig mit dem schnellen Wachstum der chinesischen Wirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten. Der Wechsel von traditionellen zu eher westlichen Gewohnheiten sowie die Urbanisierung und Industrialisierung hätten hohen Blutdruck und Fettleibigkeit in China zu Volkskrankheiten gemacht.
Hinzu komme, dass viele Chinesen rauchten, viel tränken und sich zu wenig bewegten. Dies und die steigende Zahl an Menschen, die in Fast-Food-Restaurants essen, erhöhe die Wahrscheinlichkeit, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu leiden, deutlich. Für ihre Studie wertete das Team um die Gesundheitswissenschaftlerin Yanping Li Gesundheitsdaten von 26 000 Menschen aus neun chinesischen Provinzen aus. Dazu verglichen sie über einen Zeitraum von 1991 bis 2011 etwa Werte wie Cholesterin- und Blutzuckerspiegel, Blutdruck und Gewicht.
Mehr und mehr Menschen essen demnach viel rotes Fleisch, trinken zuckerhaltige Getränke, essen zu salzig und zu wenig Gemüse. All dies sind bekannte Risikofaktoren für Herzkrankheiten. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind damit in China mittlerweile Todesursache Nummer eins. Im Jahr 1979 etwa hatten nur 7,7 Prozent der Chinesen einen erhöhten Blutdruck. 2010 waren es bereits 33,5 Prozent. Dies sei vergleichbar mit dem Wert für erwachsene US-Bürger.
✍️ 书面表达
Nach der Hochschulaufnahmeprüfung machen viele Schülerinnen und Schüler eine Reise oder veranstalten eine große Party, um den Schulabschluss zu feiern. Wie möchten Sie Ihre Schulabschlussfeier planen? Wo und mit wem?
Schreiben Sie mindestens 150 Wörter. Geben Sie Ihrem Aufsatz eine Überschrift.